E-Mail Kontakt - Tel: 02192 / 91 89 921
    Impressum | Datenschutz

Hilfreiche Google Ads Regeln

Google Ads Regeln aus der Praxis mit Screenshots zum einfachen Übernehmen ins eigene Google Ads Konto. Google Ads Regeln zur Automatisierung und zur Konto-Überwachung.

 Google Ads Regeln - Kurzzusammenfassung

Mit automatisierten Google Ads Regeln kann man regelmäßig sein Konto auf bestimmte Eigenschaften überpüfen und dann bei definierten Situationen automatisch Aktionen durchführen lassen.
Kurzeinführung - inkl. Video - anzeigen

 Automatisierte Google Ads Regel: Position halten

Ganz oben bei den Google Ads Anzeigen zu stehen, ist ein zweischneidiges Schwert: Man bekommt zwar den meisten Traffic, aber auch deutlich mehr ungewollte Klicks, als an niedrigeren Positionen. Aus unerfindlichen Gründen, können bei Google viele Nutzer schreiben, aber nicht lesen - da hilft es nichts, im Anzeigentext klar zu machen, dass z.B. nur Gewerbetreibende angesprochen werden.

Mit automatisierten Google Ads Regeln kann man die Klickgebote automatisch so ausjustieren, dass die gewünschte Anzeigenposition - im Beispiel Position 3 - ungefähr gehalten wird.
Vorgehen:

  1. Ein Label "zz_pos3" erstellen (Google Ads Hilfe zu 'Label').
    Anmerkung: "zz_" nennen wir Labels, die von Scripten oder Regeln verwendet werden. "zz", damit Sie alphabetisch am Ende einsortiert werden.
  2. Den gewünschten Keywords den Label "zz_pos3" zuweisen
  3. Auf den Reiter "Keywords" gehen
  4. Links "Alle Kampagne" auswählen
  5. Button "Automatisieren" -> "Max. CPC-Gebot ändern, wenn...
  6. Zwei Regeln definieren:
    1. Gebot erhöhen, wenn die Position z.B. unterhalb 3,3 sinkt.
      1. Automatisierte AdWords-Regel, um eine bestimmte Position zu halten
    2. Gebot verringern, wenn die Position z.B. über 2,7 steigt.
      2. Automatisierte AdWords-Regel, um eine bestimmte Position zu halten

Ein paar Anmerkungen zu den beiden Regeln:

  • Die Gebote und auch die Positionen sind natürlich nur exemplarisch.
  • Hat man sehr wenig Traffic, sollte man den Bereich, zwischen dem sich die Anzeigenposition ohne Gebotsanpassung bewegen kann, ruhig großzügiger wählen.
    "Mindestens 10 Impressionen" wie hier definiert, ist eigentlich zu wenig.
  • Wichtig ist, dass man sich nur im Fehlerfall (bei uns noch nie passiert) eine E-Mail senden lässt, sonst stuft man die Mails persönlich schnell als Spam ein.
  • Die Eindeutschung der Google Ads Oberfläche ist fehlerhaft. Deshalb muss man mal mit DezimalKOMMA und mal mit DezimalPUNKT arbeiten. Man bekommt aber eine Fehlermeldung, wenn man es "falsch" macht.

 Automatisierte Google Ads Regel: Klickgebot überwachen

Ich weiß nicht, ob es Ihnen schon passiert ist, aber mir schon: Statt 50 Cent habe ich das Klickgebot aus Versehen auf 50 Euro für ein trafficstarkes Keyword gesetzt. Das war eine teure Erfahrung (inzwischen haben wir eine Haftpflichtversicherung:-)).

Mit der folgenden Regel wird täglich überprüft, ob man nicht aus Versehen ein zu hohes CPC-Gebot abgegeben hat und ggf. die Keywords automatisch pausiert:
Keywords mit zu hohen CPC-Geboten automatisch pausieren


Ein paar Anmerkungen zu dieser Google Ads Regeln:

  • Die 5,50 Euro müssen Sie natürlich auf einen Wert anpassen, den Sie niemals absichtlich eingeben würden.
  • Ausführung täglich um 18 Uhr wurde eingestellt, damit es knapp nach Feierabend liegt und bei falschen Keywordgeboten möglichst frühzeitig Keywords pausiert werden.
  • Wichtig ist hier, dass man sich nur bei Änderungen und Fehlern (bei uns noch nie passiert) eine E-Mail senden lässt.

 Automatisierte Google Ads Regel: Klickpreis überwachen

Das CPC-Gebot zu überwachen, reicht schon lange nicht mehr. Über diverse Gebotsfaktoren (+50% im Nahbereich, +30% während der Geschäftszeiten ...), kann der tatsächliche Klickpreis deutlich über dem definierten Klickgebot für ein Keyword bzw. einer Anzeigengruppe liegen. Deshalb sollte auch dieses überwacht werden.

Mit der folgenden Regel wird täglich überprüft, ob die tatsächlichen Klickkosten einen definierten Höchstbetrag nicht übersteigen.:
Keywords mit zu hohen CPCs automatisch pausieren


Ein paar Anmerkungen zu dieser Google Ads Regeln:

  • Die 8,50 Euro müssen Sie natürlich auf einen Wert anpassen, den Sie niemals bereit sind durchschnittlich für einen Klick zu bezahlen, also ein Fehler bei den Geboten bzw. Gebotsanpassungen vorliegen muss.
  • Ausführung täglich um 00 Uhr wurde eingestellt, damit z.B. Gebotsanpassungen nach 20 Uhr auch noch berücksichtigt werden.
  • Der Bemessungszeitraum ist immer mindestens ein Tag. Wenn man z.B. von 23-24 Uhr eine Gebotsanpassung von 200% statt 2% abgegeben hat, schlägt diese Regel wahrscheinlich niemals an, weil über den ganzen Tag betrachtet der durchschnittliche Klickpreis unterhalb der definierten Alarmschwelle liegt. Eine stundenweise Auswertung ist mit Google Ads Regeln nicht möglich.
  • Wichtig ist hier, dass man sich nur bei Änderungen und Fehlern eine E-Mail senden lässt.

 Weitere automatisierte Google Ads Regel

Hat man die ersten Regeln erstellt und erkannt, wie einfach aber hilfreich die Regeln sind, fallen einem je nach Google Ads Konto auch noch viele andere Regeln ein. Ein paar Beispiele mit Screenshots hat auch Google in der Google Ads Hilfe unter Gängige Methoden zur Verwendung automatisierter Regeln veröffentlicht.