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Google Ads Anzeigen abgelehnt wegen unerwünschter oder schädlicher Software

Anleitung, um Google Ads Anzeigen wieder freizuschalten, die wegen 'unerwünschter oder schädlicher Software' abgelehnt wurden.

 Wichtiger Hinweis

Wenn diese Meldung kommt, sollte man schnell handeln. Dann kann man zu 99,99% davon ausgehen, dass die eigene Website gehackt wurde und nun darüber "unerwünschter oder schädlicher Software" verbreitet wird - auch wenn man das selbst nicht sieht.
Als Beispiele nennt Google Malware wie Computerviren, Ransomware, Würmer, Trojaner, Rootkits, Keylogger, Dialer, Spyware, Rogue-Software und andere schädliche Programme oder Apps.

 Online-Tools um unerwünschter oder schädlicher Software zu identifizieren

Google verweist auf die englische Website https://www.stopbadware.org/my-site-has-badware, um nähere Informationen zu erhalten. Ein anderes Online-Tool ist http://csi.websense.com.

Es lohnt sich aber auch mal zu schauen, ob Google nicht plötzlich seltsame Seiten auf der Website gefunden hat, die man nicht kennt und ganz sicher auch nicht haben möchte:
Hier bitte den Domainnamen wie z.B. "example.com" eingeben:

Auch wenn keine der Online-Tools Hinweise auf unerwünschte oder schädliche Software geliefert hat, sollte man dennoch davon ausgehen, dass Malware auf dem Server ist, sofern man nicht selbst Software zum Download anbietet, die ggf. von Google beanstandet wird.





 Problem 'unerwünschter oder schädlicher Software' beheben

Schritt 1: Webserver sichern

Alle Passwörter des Servers (SFTP, Hoster, Webanwendungen, Mailpostfächer ...) sollten durch neue, sichere Passworte ersetzt werden.

Schritt 2: Zugriff auf Search Console erhalten

In der Search Console (ehmals Google Webmaster-Tools) gibt Google Hinweise, welche Probleme Google mit der Website hat.

Schritt 3: Webserver säubern

Den Webserver von einem Profi gründlich von Schadsoftware befreien lassen. Das kann auch eine Neuinstallation bedeuten. Der Aufwand kann sehr unterschiedlich sein.

Schritt 4: Webserver sichern

Alle Passwörter sollten nochmals durch neue, sichere Passworte ersetzt werden. Erst nach der Säuberung haben Hacker ja auch keine ggf. versteckte Hintertür mehr zu Ihrem Server.

Schritt 5: In der Search Console Crawer erneut anfordern

Ist man sich wirklich sicher, dass das Problem beseitigt wurde, Google in der Seach Console auffordern die Website erneut zu überprüfen.

Schritt 6: Meldungen in der Search Console checken

Täglich überprüfen, ob die Warnung über unerwünschte oder schädliche Software in der Search Console verschwunden ist.

Schritt 7: Anzeigenfreischaltung beantragen

Zeigt die Search Console keinen Warnungen mehr an und wurden die Google Ads Anzeigen nicht automatisch freigegeben, den Google Ads Support kontaktieren und die Freischaltung beantragen.


 Offizielle Hilfe zu Google Ads / AdWords